Selbstgemachtes Himbeereis

Endlich ist der Sommer diese Woche zurückgekehrt und zeigt sich von seiner besten Seite. Temperaturen über 30°C machen mir absolut nichts aus. Ich liebe es, wenn es warm und trocken ist. Da verbringe ich viel mehr Zeit draußen in der Natur. Nicht nur bei hohen Temperaturen steigt meine Lust auf Eis, sondern auch im Winter, wenn draußen die Schneeflocken langsam ihren Weg zur Erde machen. Ein Eis genehmige ich mir zu jeder Jahreszeit. Allerdings sind die Preise für eine Kugel Eis in Deutschland wieder angestiegen und kosten inzwischen pro Kugel Eis einen Euro. Wehmütig erinnere ich mich gerne an die Zeiten, als eine Kugel Eis nur 50 Cent gekostet hat und wir als Teenanger fast täglich in der Stammeisdiele waren. Jedes Mal haben wir eine andere Eissorte probiert, um möglichst das beste und leckerste Eis zu finden. Von diesen Preisen können wir heute nur noch träumen.

Seit längerem habe ich mir zwei Mulden zur Zubereitung von Eis am Stiel gekauft. Anfangs dieser Woche habe ich meine Küchenutensilien sortiert, wobei die Mulden wieder in meinen Händen gekommen sind. Da war mein Experimentiergeist geweckt! Ich wollte ein selbstgemachtes Eis zubereiten, das mit wenigen Zutaten und ohne Eismaschine auskommt. Auf der Suche nach einem Rezept, das keine aufwendige Zubereitung benötigt, bin ich auf dieses super einfaches Rezept fündig geworden:

Zutaten für 4 Stück:

  • 200 g Speisequark,  40 % Fett i. Tr.
  • 150 g Tiefkühl-Himbeeren
  • 4 Esslöffeln Zucker

Himbeereis

Zubereitung.

In eine kleine Schüssel fügt ihr alle Zutaten zusammen und mixt mit einem Handrührgerät mindestens drei Minuten bei niedrigen Stufe, bis sich die Masse gut und gleichmäßig verteilt ist. Wichtig ist dabei, dass ihr die Himbeeren direkt aus dem Gefrierschrank in die Schüssel fügt. Nachdem ihr die Zutaten gut miteinander vermischt habt, befüllt ihr in die Mulden bis zur Hälfte, legt einen Holzstiel in die vorgesehene Führungen, befüllt die Mulden bis zum Rand und streicht die Eismasse glatt. Das Eis müsst ihr nun mindestens fünf Stunden im Gefrierschrank ruhen lassen.

Ich habe auf aufwendiges Topping verzichtet, da es mein allererstes selbstgemachtes Eis ist und ich es sofort probieren wollte. Für die Fotos habe ich nur wenige Minute geduldet. Daher gibt es nur ein Foto zu sehen.

Kleiner Tipp am Rande

Damit ihr ein cremiges Eis erhält, braucht ihr etwas Geduld und Zucker. Wenn ihr am Zucker spart, kann es sein, dass das Eis im Gefrierschrank steinhart wird. Um dies zu vermeiden verwendet ihr am besten nur fein gemahlenen Zucker. Bei Milch, Sahne und Quark solltet ihr auf Vollfettprodukte greifen. Diese verbessern die Konsistenz und optimieren den Eisgeschmack.

Für die Zubereitung habe ich tatsächlich nur 7 Minuten gebraucht. Das geht erstaunlich schnell. Ihr könnt die Zutaten morgen vor der Arbeit, Uni oder Schule mixen, in Mulden oder kleine Dosen abfüllen, in den Gefrierschrank reinstellen und nachmittags habt ihr bereits ein leckeres Eis vorhanden.

Gutes Gelingen!

Eure Natalie