Vegane Pancakes mit Kakao


Bei meinem letzten veganen Rezept, vegane Cookie Cupcakes, habe ich angefragt, was ich mit der restlichen Sojamilch anstellen soll, die übrig geblieben ist. Die liebe Anna von subvoyage hat mich auf die Idee gebracht vegane Pancakes auszuprobieren. Also habe ich mich auf der Suche nach einem guten Rezept im WorldWideWeb gemacht, aber herausgekommen sind recht komplizierte Rezepte. Dann habe ich bei Anna tatsächlich ein wundervolles Rezept zu veganen Pancakes  entdeckt. Annas Rezept basiert auf Äpfeln, die ich just in time nicht in der Küche hatte. Ich habe dafür Bananen genommen und das Rezept ein kleines bisschen abgeändert. Das Rezept ist sehr einfach und mit nur wenigen Zutaten habt ihr leckere Pancakes gezaubert, die auch noch vegan und gesund sind. Danke für die Inspiration, Anna!

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Zutaten:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 ml Sojamilch
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 pürierte Banane
  • 1/2 – 1 TL Kakaopulver
  • Toppings: Puderzucker, Pistazien, Mandeln

Zubereitung:

In einer kleinen Schüssel mit einem Esslöffel Dinkelmehl mit Sojamilch gut verrühren. Anschließend Backpulver und Natron dazugeben und nochmal mit der Dinkelmehl-Sojamilch-Mischung vermengen. Die Banane in einer zweiten kleinen Schüssel pürieren und zur ersten Schüssel dazugeben. Um den Geschmack der Sojamilch zu überdecken habe ich einen Teelöffel Kakaopulver beigemischt. Je nach Belieben fügt ihr die Menge Kakaopulver hinzu und mischt es mit dem Inhalt der Schüssel gut durch, bis der Kakao gut verteilt ist.  In einer beschichtete Pfanne bei mittleren Hitze gibt ihr einen Löffel Teig hinzu und nach wenigen Sekunden wendet ihr  die Pancakes, so dass diese von beiden Seiten gold-braun gebraten sind. Wer möchte kann ein paar gehobelte Nüsse wie Pistazien oder Mandeln zum Teig geben. Nachdem ich mit dem Essen fertig war und die vorzeigbaren Pancakes genüsslich verspeist habe, ist mir aufgefallen, dass die Pancakes mit Puderzucker auf den Fotos sicher schön ausgesehen hätten.

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Anfangs hatte ich mich davor gefürchtet, dass der Geschmack der Sojamilch sich vielleicht durchsetzt. Diese Sorge zeigte sich am Ende jedoch unbegründet. Pur und unbearbeitet schmeckt mir Sojamilch gar nicht. In Smoothies kann ich somit keine Sojamilch hinzufügen, da ich mein Smoothie nicht mehr genießen kann. Allerdings eignet sich Sojamilch prima zum Backen, weil sich die chemische Strukturzusammensetzung durch die Wärmezufuhr verändert und ich vermute stark, dass sich der Geschmack auch mitverändert wird.

Seit ich im Frühjahr zum ersten Mal Muffins mit Natron bzw. Natriumhydrogencarbonat gebacken habe, bin ich von Natron restlos begeistert. Durch eine geringe Zugabe von Natron werden die Muffins schön locker und fluffig. Diesen Effekt habe ich auch bei den Pancakes erzielt. Natron könnt ihr im Supermarkt als Backnatron in kleine Tütchen kaufen. Wer jedoch kein Natron zuhause hat, kann problemlos darauf verzichten und fügt stattdessen einen Teelöffel Backpulver mehr hinzu. Insgesamt gibt ihr somit zwei Teelöffeln Backpulver in den Teig, wenn ihr Natron ausschließt. Hier noch einen kleinen Vergleich: ein halber Teelöffel Natron entspricht einen Teelöffel Backpulver.

Ich wünsche euch einen Appetit!

Eure Natalie