Quarkmuzen

Instagram ist für mich eine unverzichtbare Inspirationsquelle für meine Koch- und Backexperimente. Die liebe Beccy von landgefluestermomente hat mich zu Quarkmuzen inspiriert. Dazu habe ich mich an dieses Rezept gewagt. Ich besitze keinen Thermomix und bin darüber sehr glücklich. Ich liebe es beim Zubereiten Veränderungen des Teigs an Form und Farbe zu beobachten und dabei die verschiedenen Phasen des Teigs, zum Beispiel von flüssig zu fest, zu erkennen. Dazu reichen mir ganz einfach eine Schüssel, ein Handrührgerät und ein Esslöffel. Da ich das Rezept zum ersten Mal probiert habe, habe ich nur die Hälfte der Maßangaben gewählt und die Menge entsprechend angepasst.

Quarkmuzen_2

Die Zubereitung der Quarkmuzen ist sehr einfach und beinhaltet wenig Aufwand.

Zutaten:

  • 250 g Magerquark
  • 2 – 3 Esslöffel Zucker
  • 1,5 Päckchen Vanillezucker
  • Schale einer 1/2 Zitrone
  • 1 – 2 Esslöffel natives Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 3 Esslöffel Milch
  • eine Prise Salz
  • 3 Eier
  • 2 Esslöffel Rum
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Außerdem: ca. 0,75 bis 1 Liter natives Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Da das Öl etwas länger benötigt um sich zu erhitzen, habe ich zuerst einen Bratentopf mit ca. 800 ml Sonnenblumenöl zum Erhitzen auf dem Herd gestellt. Währenddessen ging die Zubereitung für die Quarkmuzen sehr schnell. Wer daheim eine Fritteuse hat, kann diese auch gerne nutzen. Für die Quarkmuzen bitte frisches Öl eingießen.

Zunächst die gewaschene und abgetrocknete Zitrone reiben. Wer mag, kann auch eine ganze Zitrone verarbeiten. Danach Magerquark, Zucker, Vanillezucker, Zitrone, Öl, Milch, Salz und Eier in einer Schüssel mit einem Handrührgerät gut verrühren. Anschließend Mehl und Backpulver dazugeben und verrühren. Als Letztes Rum dazufügen, damit die Quarkmuzen nicht so viel Fett beim Frittieren einsagen. Die ganze Teigmasse mit einem Handrührgerät gründlich verrühren, so dass sich eine homogene Masse bildet.

Wenn das Fett im Bratentopf anfängt zu spritzen, ist das Fett nun heiß genug. Daher beim Erhitzen bitte den Bratentopf mit einem Deckel abdecken. Mit einem Esslöffel die Teigmasse abstechen und diese mit einem zweiten Esslöffel vorsichtig in das heiße Fett gleiten lassen. Die Temperaturstufe am Herd um 1-2 Stufen runterstellen. Die Quarkmuzen im heißen Fett mit zwei Holzlöffeln drehen, so dass diese von allen Seiten gold-braun gebraten sind. Die fertige Quarkmuzen mit zwei Holzlöffeln vorsichtig aus dem heißem Fett entnehmen und diese auf ein mit Servietten ausgelegtes Küchentablett abtropfen lassen.

Wer möchte kann die heißen Quarkmuzen in Zucker wälzen. Ich habe ganz bewusst auf das Wälzen im Zucker verzichtet. Beim Reinbeißen würde ich eine Ballung Zucker auf den Lippen kassiert bekommen, die mir am Genuss der Quarkmuzen hindern.

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Leider habe ich die Anzahl der fertigen Quarkmuzen nicht gezählt. Die Quarkmuzen sind blitzschnell in den Mund gewandert, so dass ich mit dem Zählen nicht hinter gekommen bin. Herausgekommen sind mindestens 20 Quarkmuzen.

Ich wünsche euch einen guten  Hunger!

Eure Natalie

 

 

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