Vegane Cookie-Cupcakes

Letzte Woche habe ich für eine Hochzeit Cupcakes zubereitet. Da ein Hochzeitsgast Nahrungsmitteln mit tierischen Eiweiß nicht verträgt, habe ich meine erste vegane Cupcakes zubereitet und bin ein wenig stolz drauf. Für mich waren es die allererste vegane Cupcakes. Hierfür habe ich auch zum ersten Mal Sojamilch probiert. Ehrlich gesagt schmeckt mir die Sojamilch sehr wässrig. Aus dem Grund war ich auf den Geschmack der vegane Cupcakes sehr gespannt. Von dem Geschmack der Cupcakes bin ich positiv sehr überrascht und verrate euch heute das Rezept:

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Zutaten:

  • 250 ml Sojamilch
  • 285 g Mehl
  • 40 g Kakaopulver
  • 3/4 Teelöffel Natron
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 170 g feiner Zucker
  • 75 ml Pflanzenöl (zum Beispiel Sonnenblumenöl)
  • einige Tropfen Vanillearoma
  • 60 g vegane Chocolate-Chip-Cookies

Zutaten für die „vegane“ Buttercreme:

  • 200 g Sojamargarine
  • 750 g Puderzucker
  • einige Tropfen Vanillearoma
  • Bei Bedarf: 1 – 2 Esslöffel Sojamilch

Zubereitung:

  1. Wie für alle Muffins und Cupcakes sollen die Zutaten halbe oder eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank oder Keller geholt werden, damit diese die Raumtemperatur erreichen. Somit können die Zutaten besser verarbeitet werden.
  2. Für die Zubereitung benötigt ihr zwei Schüsseln. In Schüssel „A“ mischt ihr Mehl, Kakaopulver, Natron und Backpulver gut miteinander. Anschließend zerbröckelt ihr die vegane Chocolate -Chip-Cookies mit der Hand und gibt diese zur Schüssel „A“.
  3. In einer zweiten Schüssel „B“ Zucker und Pflanzenöl dazugeben und mit dem Handmixer cremig rühren. Salz und Vanillearoma dazurühren und die Creme weitere fünf Minuten mit dem Handmixer gut und cremig rühren.
  4. Nun die trockene Mischung aus der Schüssel „A“ nach und nach zur Schüssel „B“ dazufügen und gut unterrühren.
  5. Die Teigmasse in Muffinförmchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 170°C (Ober- und Unterhitze) für ca. 20 Minuten backen. Abhängig vom Backofen können sich die  Backzeiten abweichen.
  6. Während die Muffins im Backofen gebacken werden, fertigt ihr in der Zwischenzeit die vegane Buttercreme an: Zuerst die Sojamargarine mit dem Handmixer cremig rühren. Puderzucker nach und nach dazugeben und mit dem Handmixer weiterrühren. Ein paar Tropfen Vanillearoma zu der cremigen Masse dazutropfen. Wer mag kann 1 bis 2 Esslöffel Sojamilch zu der Creme dazugeben, um diese etwas „locker“ zu bekommen. Ich habe auf sie Sojamilch verzichtet, da ich eine feste Buttercreme erhalten wollte. Nun die Schüssel mit einer Frischhaltefolie abdecken und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  7. Jetzt könnt ihr euch den Muffins widmen: Die Fertigkeit der Muffins bitte mit einem Holzstäbchen testen. Wenn sich kein Teig an dem Holzstäbchen haftet, dann sind die Muffins fertig und können nun aus dem Backofen herausgenommen werden.
  8. Die fertige Muffins müssen gut abgekühlt sein, bevor ihr die Buttercreme aufträgt.
  9. Die Buttercreme in eine Spritzform geben und damit die abgekühlte Muffins dekorieren.
  10. Die vegane Cookie-Cupcakes in den Kühlschrank stellen und wenige Minuten vor dem Servieren rausstellen.

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Mein Tipp: Die vegane Buttercreme ist aufgrund der hohen Menge Puderzucker relativ sehr süß. Wer mag, kann die Buttercreme weglassen und die Muffins warm genießen.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich mir den restlichen 750 ml Sojamilch anstellen soll.

Gutes Gelingen!

Natalie

40 thoughts on “Vegane Cookie-Cupcakes

  1. Ich hätte mir das Rezept irgendwie schwieriger vorgestellt muss ich ehrlich sagen. Die Cupcakes sehen aber wirklich zum Anbeißen aus!

    Sophie♥

    1. Hallo Carolin,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Die Cupcakes sehen nicht nur lecker aus – sie schmecken auch lecker 🙂
      Gerne schaue ich gleich mal bei dir vorbei.
      Viele Grüße
      Natalie

    1. Liebe Malin,
      das ist toll! Ich denke auch, den Unterschied zwischen vegane nicht-vegane Backzubereitungen schmeckt man kaum heraus, da die entscheidende vegane Zutaten (z. B. Sojamilch, Sojamargarine etc.) durch Zucker, Mehl und andere Zutaten übertroffen werden. Den Unterschied zwischen Sojamilch pur und Kuhmilch pur schmecke ich jedoch sofort heraus 😉
      Viele Grüße
      Natalie

  2. Mit solchen kleinen Süßen Naschereien bekommt man mich gleich immer rum. Ich bin rundum begeistert 🙂 Was hältst du von veganen Pancakes? Damit wärst du schon mal einen Teil der Milch los.

    1. Vielen Dank, Anna 🙂
      Vegane Pancakes klingt super! Die Idee gefällt richtig gut. Ich mache mich schon mal auf die Suche nach interessante Rezepte 😉
      Viele Grüße

  3. Danke für das Rezept 🙂 ich werde sie bei Gelegenheit ausprobieren 😉 mit Bananen und dateln anstelle des zuckers 🙂

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